8 Methoden, mit denen Sie Ihr Gaming-System kühl halten

Note: This isn’t a real water cooling design and you shouldn’t design one like this, but doesn’t it make a great 8?

Bewährte Tipps, damit Ihr System in der Hitze des Gefechts kühl bleibt

Kompromisslose Spielweise und gefährliche Gegner können die Systemtemperatur so stark ansteigen lassen, dass sich die Komponenten möglicherweise überhitzen. Hier begegnen Sie acht praxisbewährten Möglichkeiten, von einfachen bis zu anspruchsvolleren Alternativen, um Ihr System kühl zu halten.

1. Halten Sie Ihr Systemgehäuse geschlossen

Dies erscheint vielleicht kontraproduktiv, aber ein offenes Gehäuse hat keinen Einfluss auf die interne Temperaturregelung – es wirkt sich sogar gegenteilig aus und verhindert eine optimale Kühlung. Mit einem geschlossenen Gehäuse bleibt Ihr System kühl, da sich weniger Staub und Ablagerungen auf den Kühlern festsetzen können. Übermäßiger Staub kann außerdem dazu führen, dass sich Ihre Kühler langsamer drehen oder sogar versagen und es ist deshalb wichtig, die Filter zu reinigen und den Staub aus Ihrem System zu entfernen. Ein Systemgehäuse sorgt für optimale Luftversorgung und deshalb stellen Sie über die entsprechenden Lüfter und den Lufteinlass sicher, dass Ihre Komponenten optimal gekühlt werden.

2. Legen Sie sich einen besseren CPU-Kühler zu

Die CPU ist eine der empfindlichsten und teuersten Komponenten Ihres Computers und hat das größte Überhitzungspotenzial. Die meisten CPUs arbeiten mit vorinstallierten Lüftern der unteren Preisklasse, die Ihren Prozessor gerade soweit kühlen, dass er arbeiten kann – mehr nicht. Sie sollten sich aus diesem Grund überlegen, einen hochwertigeren CPU-Kühler anzuschaffen, über den die CPU-Temperaturen effektiver geregelt werden können. Bedenken Sie jedoch, dass Ihr CPU-Kühler nur auf die niedrigste Temperatur innerhalb Ihres Gehäuses kühlen kann, egal, wie gut Ihr CPU-Kühlerdesign auch sein mag.

3. Bauen Sie einen Gehäusekühler ein

Ein besserer CPU-Kühler ist ein guter Anfang, wenn Sie aber Gehäusekühler hinzufügen, steigert dies die Effektivität unter Umständen enorm. Da Arbeitsspeicher zur Leistungsoptimierung und Grafikkarten viel Wärme abgeben, können vorn und hinten installierte Gehäusekühler die Luftzufuhr für Ihre Komponenten verbessern. Die meisten Gamer verbauen zwei Gehäusekühler: einen, um die Zufuhr kühler Luft in den PC zu gewährleisten und einen für die Ableitung von Warmluft.

Wenn Sie sich für zusätzliche Gehäusekühler entscheiden, stellen Sie sicher, dass Luftansaugung und -ableitung aufeinander abgestimmt sind. Warum? Wenn Sie z. B. einen 80 mm-Kühler vorn am Gehäuse anbringen und hinten einen 120 mm-Kühler verbauen, kann dies zu einem Totraum-Luftvolumen und Unterdruck und damit zu einem erhöhten Überhitzungsrisiko führen.

4. Bauen Sie einen zusätzlichen Kühler für Ihren Arbeitsspeicher ein

Arbeitsspeicher zählen zu denjenigen Systemkomponenten, bei denen die Wahrscheinlichkeit einer Überhitzung am größten ist, vor allem, wenn ein System übertaktet wird. Ein Kühler, dessen Luftstrom auf den Arbeitsspeicher geleitet ist, verhindert die Entstehung eines Totraum-Luftvolumens im Bereich des Arbeitsspeichers in Ihrem System.

5. Überprüfen Sie den Kühler Ihres Netzteils

Das Netzteil eines PCs verfügt über einen integrierten Kühler. Verfügen Sie über keinen Gehäusekühler, so wird die Warmluft ausschließlich über den Kühler des Netzteils abgeleitet. Ist der Betrieb dieses Kühlers gestört, heizt sich das System schnell auf. Sollte Ihr Netzteil-Kühler ausgefallen sein, tauschen Sie ihn so schnell wie möglich aus.

6. Überwachung der Arbeitsspeichertemperaturen in Echtzeit

Die Übertaktung Ihres Systems kann die Leistung Ihrer Komponenten maximieren, gleichzeitig wird aber auch Ihr System stark gefordert und dies führt zu erhöhter Wärmeabgabe. Sollten Sie eine Übertaktung mit Ballistix® Tactical Tracer oder mit°Ballistix® Elite-Modulen durchführen, können Sie unserer proprietäres Ballistix® M.O.D.-Hilfsprogramm verwenden, um die Temperatur des Arbeitsspeichers in Echtzeit zu überwachen.

7. Verwenden Sie aktuelle Technologie

Temperaturen werden auch über eine erhöhte Effizienz bei modernen Speichertechnologien gesteuert. DDR4-Speichermodule von Ballistix arbeiten mit einer geringeren Spannung als DDR3-Module und die Verwendung einer SSD ist deutlich effizienter als eine herkömmliche Festplatte. Geringere Spannungen helfen außerdem bei der Verringerung der Wärmeentwicklung im Innern Ihres Systems.

8. Steigen Sie auf Wasserkühlung um

Selbst die schnellsten Lüfter können die erhöhten Temperaturen bei Gaming-Systemen mit Hochleistungs-CPUs und übertakteten Komponenten nicht ausreichend kontrollieren. Aus diesem Grund haben sich viele Gamer für Wasserkühlungs-Kits zur Kühlung Ihres PCs entschieden.

Bei einem Wasserkühlungs-Kit transportiert eine Pumpe kaltes Wasser durch einen geschlossenen Leitungskreislauf an die CPU und pumpt das Wasser danach wieder aus dem System heraus, wodurch es gekühlt werden kann, bevor es zurück zur CPU geleitet wird. Wenn Sie sich die technische Installation zutrauen, können Wasserkühlungs-Kits als sicher angesehen werden, sie sind außerdem durchaus erschwinglich. Sie können mit Wasserkühlungs-Kits außerdem die Lebensspanne Ihres Systems verlängern und äußerst kreativ werden.

Achten Sie bei der Verwendung eines Wasserkühlung-Kits darauf, dass der Arbeitsspeicher über eine ausreichende Luftzufuhr über die Lüfter verfügt, da ein Wasserstau in diesem Bereich keine Luft bewegt.

Behalten Sie einen kühlen Kopf:

Sie können über einige einfache Schritte die Systemtemperatur auf einen angemessenen Wert reduzieren. Handeln Sie jetzt und kühlen Sie Ihr System – Ihr PC bedankt sich.